Wohn- und Betreuungsverbund Wittstock Tagesstätte Arthur-Fleury-Str. 49

Service & Leistungen

Das Ziel ist das Erreichen bzw. das Aufrechterhalten des Zwei-Milieu-Prinzips und damit einer selbstbestimmten und inklusiven Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (soziale Teilhabe). Dabei geht es in erster Linie um altersspezifische Persönlichkeitsentwicklung durch Förderung, Bildung, Begleitung und Beschäftigung mit dem Ziel der Normalisierung und Individualisierung im Sinne der Mitwirkung zur inklusiven Sozialraumge-staltung des Familiencampus und der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Mit den Zielen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, der sozialen Integration und des Umganges mit individuellen Bedürfnissen werden Leistungen zur Gestaltung des Tages, Förderung und Beschäftigung erbracht.

Hierzu gehören insbesondere

-       Gewährleistung der individuellen Basisversorgung zur angemesse-nen Versorgung mit Nahrung, Körperpflege und Hygiene,

-       Förderung und Entwicklung persönlicher Handlungskompetenzen,

-       Förderung und Erhalt der Kommunikation (z. B. taktile Kommunika-tion), der Orientierung und der Mobilität,

-       Förderung und Erhalt der Gemeinschaftsfähigkeit sowie Vermeidung von Isolation und Rückzugstendenzen,

-       Befähigung zur Wahrnehmung, Äußerung und Umsetzung eigener Bedürfnisse,

-       Training lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten auch zur Vorbereitung weiterführender Maßnahmen (z. B. WfbM),

-       Gesundheitsfürsorge und -erhaltung im Rahmen der Betreuung, einschließlich grundpflegerischer Maßnahmen mit Ausnahme der darüber hinaus gehenden ärztlich verordneten qualifizierten medizinischen Behandlungspflege,

-       Förderung, Entwicklung und Erhalt sozialer Netzwerke,

-       Förderung und Entwicklung kognitiver Fähigkeiten,

-       Bildungsangebote (wie z. B. Kochkurs).

 

Neben der Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung stehen auch Angebote mit kreativem Inhalt im Vordergrund. Hier geht es in erster Linie nicht so sehr um ergebnisorientierte Handlungen im Sinne von Arbeit, sondern vielmehr um die verstärkte Nutzung nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten, die Förderung vorhandener manueller und kognitiver Fähigkeiten und nicht zuletzt auch um die Entwicklung von Zielen, Wünschen, Interessen und einem daraus abgeleiteten eigenständigen Handeln.

Jede*r Klient*in hat einen Mitarbeitenden der Tagesstätte als Bezugsbetreuer*in. Diese*r hält besonderen Kontakt zum Klienten/ zur Klientin und kümmert sich um die individuellen Belange bis hin zur jährlich zu überprüfenden Hilfeplanung.

Die Arbeit mit Angehörigen

Gemeinsam mit Angehörigen und den gesetzlichen Betreuenden der Klientinnen und Klienten versuchen wir, die Individualität der Betreuung ständig zu verbessern. Soziale Beziehungen und hier insbesondere familiäre Beziehungen werden meist sehr nachhaltig erlebt und verarbeitet. Zweimal jährlich findet in der Tagesstätte ein "Angehörigentreffen" statt. Dieses soll u. a. den Angehörigen ermöglichen Anregungen und Feedback   im Sinne ihrer betreuten Familienangehörigen zu geben. Wir haben im Rahmen der Qualitätsentwicklung ein Beschwerdemanagement etabliert. So besteht für Besucher*innen, Angehörige und rechtlich Betreuende die Möglichkeit, entsprechende Hinweise zu geben und die daraus folgenden Lösungsansätze nachzuvollziehen.

Standorte

Arthur-Fleury-Str. 49, 16835 Lindow

Tagesstätten/ Tagesgruppen für Menschen mit Behinderungen / Menschen mit psychischen Erkrankungen

Anzahl Plätze: 16

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